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dass schon gleich beim Entstehen der Bande, und noch
mehr in der Folgezeit, Aberglaube und Romantik sich um
den geschichtlichen Kern der Sach so fest ansetzten,
dass es ohne genaue Kenntnis der Lokal- und
Personalquellen unmöglich war, das Dunkel des
Aberglaubens zu lichten und den Schleier der Romantik zu
heben.
Es darf uns gar nicht Wunder nehmen, wenn unter den ...
Orts- und Zeitverhältnisse das Gauner- und
Diebeswesen im Lande "Uebermaas" immer allgemeiner wurde
und sich Schliesslich zu eigentlichen fest organisierten
Banden heranbildete. Ständige hinreichende Polizei,
sowie Militärmacht zur Bekämpfung des
Räubervolkes war dort entweder gar nicht oder nur
vorübergehens vorhanden. Die sogenannten
Landesschützen und die geringe Ortspolizei reichten
nicht aus. Das Haubtkontingent zu den Diebesbanden
stellte zwar die einheimische Bevölkerung, jedoch
gesellte sich zu dieser viel fremdes Volk, herumziehende
Gauner und Bettler nebst entlaufenen Soldaten und
arbeitsscheuem Gesindel. Die fahnenflügtigen
Soldaten übernahmen meist die Führung und
Leitung bei den nächtlichen Einbrüchen. Die
erste Bande hatte es zumeist und zunächst im Lande
von Herzogenrath auf die Kirchen und Pfarrhäuser
abgesehen. Erst später griffen die Diebe auch die
Wohnungen und das Eigentum von Privatleuten an.
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